Arrays, Shelves, Controller und Laufwerke in Menge. Speicher ist der Posten, den die Buchhaltung am schnellsten auf null abschreibt — und oft der wertvollste. Enterprise-Laufwerke halten ihren Wert lange über den Refresh-Zyklus hinaus.
| Kategorie | Typisch |
|---|---|
| NetApp | FAS- & AFF-Controller, DS- / NS-Disk-Shelves |
| Dell EMC | Unity, VNX, PowerVault MD / ME, Isilon, PowerStore |
| HPE | MSA, Nimble, 3PAR / Primera, D-Serie |
| Pure Storage | FlashArray //M, //X Shelves und Controller |
| Laufwerke, in Menge | SAS / SATA / NVMe SSDs und HDDs — nur Enterprise, jede Stückzahl |
| HBAs & Fabric | Controller, FC-Switches, Transceiver, Kabel |
Zwei Gründe. Erstens sind Enterprise-Laufwerke für Lastzyklen gebaut, die das Array überdauern — ein Shelf voller 3,84-TB-SAS-SSDs ist noch bestens brauchbar, wenn der Controller davor keinen Support mehr hat. Zweitens brauchen die Betreiber dieser Plattformen Ersatzteile für nicht mehr verkaufte Systeme — ein abgekündigtes Shelf, das ein Produktions-Array am Leben hält, ist deutlich mehr wert als sein Gewicht.
Jedes datentragende Gerät wird mit der Methode gelöscht, die sein Medium erfordert — ein Firmware-SANITIZE oder Crypto-Erase für Flash, verifiziertes Überschreiben oder Degaussing für rotierende Platten. Mehrfaches Überschreiben einer SSD ist eine Beruhigungspille, keine Löschmethode: Wear-Levelling und Over-Provisioning liegen außerhalb des adressierbaren Bereichs, sodass Daten dort überleben, wo ein Host-Überschreiben nie hinreicht.
Was sich nicht sauber verifizieren lässt, wird nicht weiterverkauft, sondern vernichtet — auf demselben Zertifikat dokumentiert.
Modell des Arrays und der Shelves, Laufwerkszahl, Kapazität und Schnittstelle, und ob Controller dabei sind. Fotos der Typenschilder sind bei Storage oft schneller als eine Tabelle — Modell- und Teilenummern stehen meist auf der Blende.
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